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Was macht ein Heilpraktiker für Psychotherapie?

Der Heilpraktiker für Psychotherapie („HP Psych") hat im Gegensatz zum Heilpraktiker mit Vollzulassung keine Zulassung zur Behandlung körperlicher Erkrankungen sondern beschäftigt sich mit der Psyche des Menschen. Dafür wendet er häufig Elemente aus diversen Psychotherapie-Schulen an, z.B. aus der Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie, der Systemischen Therapie, der Hypnose/Trance oder auch aus der Neurolinguistischen Programmierung (NLP). Auch Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training oder PMR/PME (Progressive Muskelrelaxation/Muskelentspannung) finden Anwendung.

Neben der Lebenshilfe, der Persönlichkeitsentwicklung und der Krisenbewältigung bei gesunden Menschen verfügt der Heilpraktiker für Psychotherapie auch über die Berechtigung, psychische und psychosomatische Erkrankungen therapeutisch zu behandeln.

Heilpraktiker für PT müssen in ihrer Berufsbezeichnung den Zusatz „Heilpraktik" mitführen, damit man sie von den Psychologischen Psychotherapeuten (mit Approbation) unterscheiden kann. Möglichkeiten sind „Heilpraktiker für Psychotherapie", „Psychotherapeutischer Heilpraktiker" oder auch „Psychotherapeut nach dem Heilpraktikergesetz".

Die Behandlungskosten für Heilpraktiker für Psychotherapie als auch für Heilpraktiker mit Vollzulassung sind nicht nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) geregelt und müssen von den Patienten selbst gezahlt werden. In einigen wenigen Fällen übernehmen die Krankenkassen einen Teil der Kosten (vor allem die Privaten Krankenkassen, die gesetzlichen in den seltensten Fällen).

 

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