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Candidamykose
Eine Candidamykose ist eine durch Candida-Arten (vornehmlich Candida albicans) hervorgerufene Pilzerkrankung, auch Mykose genannt. Befallen sind in den meisten Fällen Darm, Mund und Speiseröhre, seltener innere Organe. In dem Fall (systemische Mykose) kann die Erkrankung lebensbedrohliche Formen annehmen. Ausgelöst wird eine Pilzerkrankung durch eine schwache Immunabwehr, durch die Einnahme von Antibiotika oder Hormonen, nach Bestrahlung oder auch bei parenteraler Ernährung.
Die Behandlung erfolt durch die Gabe von Antimykotika (lokal oder systemisch), wichtig bei einer MMD-Mykose (Mund-Magen-Darm-Mykose) ist eine spezielle Ernährung. Liegt eine Grunderkrankung vor, muss diese behandelt werden, um den Pilz einzudämmen.

Carbamazepin
Dieses Antiepileptikum wird wird nicht nur bei Epilepsie sondern auch u.a. bei neuralgischen Schmerzzuständen (z.B. der Trigeminusneuralgie) und Alkoholentzug gegeben.

Castillo Morales
Die Therapie nach Castillo Morales gilt als neurophysiologisch orientiertes Therapiekonzept für die Behandlung von Kindern, die unter kommunikativen sensomotorischen und orofazialen Störungen leiden. Durch unterschiedliche Techniken wie z.B. Vibration, Druck oder Zug werden Körpererfahrungen gefestigt und die Kinder so zu mehr Aufmerksamkeit und Offenheit motiviert. Die Therapie sollte so früh wie möglich und in Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgen.

Chirotherapie
Andere Bezeichnungen sind Osteopathie, Manualtherapie oder auch Chiropraktik.
Die Chirotherapie wird zur Diagnostik und Therapie von Schmerzzuständen und Muskelverspannung und zur Mobilisierung bei funktionellen Störungen des Bewegungsapparates eingesetzt und in Form von speziellen Handgriffen durchgeführt.
Durchführende Behandler werden oft als Chiropraktiker bezeichnet, jedoch gibt es zwischen dem Chiropraktiker und dem Chiropraktor große Unterschiede.

Clomipramin
Clomipramin ist ein trizyklisches Antidepressivum.

Colitis
Colitis ist die akute oder chronische Entzündung der Darmschleimhaut, bei der oftmals nicht nur die obere Schicht sondern auch tiefere Wandschichten des (Dick-) Darms beteiligt sind. Symptome treten in Form von krampfartigen Bauchschmerzen, Stuhldrang, Durchfällen und auch Fieber auf.

Colon irritabile
Der Colon irritabile, besser als Reizdarmsyndrom bekannt, stellt eine sog. somatoforme austonome Funktionsstörung des unteren Gastrointestinaltrakts dar, die sich als Bauchschmerzen, einem aufgeblähten Gefühl, Durchfällen oder auch Verstopfung äußert.
Die Diagnose „Reizdarm" wird immer wieder als „Verlegenheitsdiagnose" gestellt, da die oftmals heftigen Beschwerden in vielen Fällen keiner anderer Erkrankung zugeordnet werden können. Verantwortlich gemacht werden oft Stress, Ärger, Ängste usw, eine psychotherapeutische Behandlung wird oft empfohlen.

Computer-Tomographie
Die Computer-Tomographie ist ein bildgebendes Verfahren aus der Röntgendiagnostik. Hierzu wird ein Computer eingesetzt, der den menschlichen Körper in Schichten durchleuchtet und so eine genaue Ansicht des Gehirns, von Ober- und Unterbauch, dem Bewegungsapparat usw.

Cranio-Sacral-Therapie
Der Begriff „Cranio-Sacral-Therapie" kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Schädel-Kreuzbein-Therapie". Diese Behandlungsform kommt aus der Alternativmedizin und hat sich aus der Osteopathie heraus entwickelt. Das manuelle Verfahren, bei dem Handgriffe, sanfter Druck und Massagen vor allem im Bereich von Schädel und Kreuzbein ausgeführt werden, soll Blockaden, Störungen und Beschwerden lösen und beheben.