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Was macht ein Motopäde?

Unter "Motopädie" versteht man eine Form der Therapie, die Bestandteile der pädagogischen, psychologischen, körperbetonten und medizinischen Methoden miteinander verbindet. Der zentrale Ansatz der Motopädie ist die Bewegung, und ganz speziell die Wechselwirkung zwischen der Psyche des Menschen und dessen Körper in Bewegung. Diese Wechselwirkung ist auch bekannt unter dem Begriff "Psychomotorik".

Motopädinnen und Motopäden behandeln vor allem Kinder und Jugendliche, deren Bewegungs- und Wahrnehmungsvermögen gestört ist. Auch kommt diese Form der Therapie bei Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen zum Einsatz. Zeigt Ihr Kind sozial-emotional auffälliges Verhalten? Dann ist die motopädische Therapie eventuell die passende Behandlungsmethode.

Ziel der motopädischen Arbeit ist es, die motorischen (Bewegung), kognitiven (Gedanken), sozialen und psychischen Fertigkeiten und Fähigkeiten der kleinen Patienten zu aktivieren und/oder zu festigen.

Die Weiterbildung zum Motopäden wird an Fachschulen durchgeführt und dauert 1 bis 2 Jahre.

 

In unserer Therapeutensuche finden Sie Motopäden in Ihrer Nähe.

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