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28.04.2011

Soja als Alternative zur Kuhmilch?

Kategorie: Allergien/Unverträglichkeiten  |  Erstellt von: Kindertherapienetz

Die Frage nach Soja als Alternative zu Kuhmilchprodukten beschäftigt viele Eltern. Denn
Babys sind besonders anfällig für eine Allergie gegen Milcheiweiß, die sich häufig in den ersten Lebensmonaten entwickelt, sofern nicht ausschließlich gestillt wird. In der üblichen Flaschennahrung ist Kuhmilcheiweiß enthalten, das als Verursacher für Allergien gilt - vor allem dann, wenn ein Säugling allergiegefährdet ist. Das ist der Fall, wenn dessen Eltern oder Geschwister bereits unter einer Allergie leiden.
Sojaprodukte sind keine Alternative zu Kuhmilch oder Babynahrung mit Milcheiweißanteil, da sie oft auch nicht gut vertragen werden. Viele Erwachsene werden das kennen: Wer eine Kuhmilchallergie oder -unverträglichkeit hat, entwickelt durch den Konsum von Sojaprodukten ebenfalls unangenehme Symptome wie Bauchweh, Übelkeit, Durchfall und dergleichen. Gleiches gilt für Produkte aus Ziegen- oder Schafsmilch.

Den besten Schutz gegen Allergien bietet die Muttermilch. Wer kann, sollte mindestens 4 bis 6 Monate stillen. So hat Babys Immunsystem genügend Zeit und Möglichkeit, sich auszubilden und zu stabilisieren. Ist Stillen nicht möglich oder nicht gewollt, kann eine hypoallergene Babynahrung gefüttert werden, die keine Milcheiweiße enthält und den kleinen Körper nicht mit artfremden Eiweißen überfordert.